Mit insgesamt 21 Fahrzeugen ist das bisher größte Starterfeld in der diesjährigen Saison am A1-Ring angetreten. Insbesondere in der großen Division verspricht die starke Konkurrenz viel Spannung. Zudem stellt der enge Zeitplan des Rennwochenendes das mit 3 Wagen angereiste RWT-Team vor eine besondere Herausforderung.
Die Formel 1 gerechte STOP and GO Strecke in der Steiermark kommt dem auch für Langstreckenrennen umgerüsteten PRC-BMW von Gerd Beisel nicht entgegen. Ein 6. Platz im Zeittraining musste daher auch für das 1. Rennen genügen. Direkt vor Beginn des 2. Rennens sorgte ein Regenschauer für schwierige Rennbedingungen. Bereits in der 1. Runde drehte sich Gerd Beisel, auf Slicks gestartet, von der regennassen Piste und musste das Rennen beenden.
Für Gerd damit ein Wochenende zum Abhaken, dass auch die Mitstreiter mehr neben der Piste als auf der Ideallinie herum rodelten, sorgte zwar bei den Zuschauern für Unterhaltung, war aber nur ein kleiner Trost.
Für Manuel Metzger dagegen mit einem 2. und einem 3. Platz in der Lights-Division gab es allen Grund zum Feiern. 2 Podestplätze des Youngsters läßt auch die Mine von Teamchef Gerd Beisel wieder freundlicher werden. Obwohl Manuel lediglich bei 4 von 8 Rennen in der laufenden Meisterschaft startete, belegt er aktuell den 4.Rang.
Gerhard Münch konnte zwar die Motorenprobleme seine PRC-Opels aussortieren, im Nachgang zum Salzburg-Wochenende hatte sich jedoch auch noch ein Getriebdefekt herausgestellt. Da er immer noch auf der Suche nach einer finanziell sinnvollen Reparaturmöglichkeit ist, nutzte er einen Leihwagen des PRC-Werkteams und fuhr mit seiner Konstanz zweimal einen 4. Rang ein. Damit wahrt er seine Chance auf einen vorderen Platz in der Meisterschaft.