Qualifying
Gerd Beisel stellt der PRC-Nissan auf Pole.
Die Norma-Honda Piloten Yvan Haberkorn und Gerhard Münch erreichen in der Division 1 (bis 2 Liter Hubraum) mit Startplatz 3 bzw. 5 auch jeweils vordere Startplätze.
1. Rennen am Samstag
Nach dem die Startampel das Rennen frei gibt übernimmt Beisel sofort die Führung des Feldes. Auch Haberkorn und Münch starten hervorragend und machen Plätze gut. Mit Beisel, Gärtner und dem Führenden in der Division 1 Haberkorn bildete sich bald ein Spitzentrio, das sich vom übrigen Feld etwas absetzen konnte. Erst gegen Rennende bekam Beisel Kupplungsprobleme und der Schweizer Adi Gärtner konnte Beisel in der vorletzten Runde noch die Führung abjagen. Haberkorn sicherte sich mit dem 3. Gesamtrang den Klassensieg. Gerhard Münch verpasste mit Platz 4 nur knapp einen Podestplatz.
2. Rennen am Sonntag
Die Startaufstellung resultierte aus dem Zieleinlauf des Rennens vom Vortag. Beisel kann am Start den Martini-Alfa von Gärtner ausbeschleunigen und setzt sich wiederum an die Spitze des Feldes.
Haberkorn kämpft mit einem französischen Gaststarter aus der VdeV-Meisterschaft um die Führung in der Division 1. Dann überschlugen sich für die RWT-Mannschaft die Ereignisse: In der 4. Runde steuert Haberkorn den Norma-Honda unplanmäßig an die Box. Die Gurte hatten sich gelöst und der Pilot musste neu angeschnallt werden. Mit Boxenein- und -ausfahrt verlor der RWT-Franzose über 50 Sekunden.
Eine Runde später bendete in Führung liegende eine gebrochene Antriebswelle Beisels Rennen. Münch hatte den zweiten RWT-Norma in der Zwischenzeit auf den 2. Platz seiner Klasse vorgefahren. Haberkorn hetzte seinen Konkurrenten hinterher und kämpfte sich Platz um Platz wieder nach vorne. In der letzten Runde konnte er dem Teamkollegen Münch noch Rang 3 abstreiten. Der kam wiederum auf Rang 4 durchs Ziel.
AvD-100 Meilen Rennen
Zum Abschluss des Rennwochenendes teilen sich Haberkorn und Beisel beim AvD-100 Meilen Rennen nochmals das Volant im Norma M20 F.
Startfahrer Haberkorn hatte im Zeittraining mit einem 2. Platz für eine gute Ausgangsbasis gesorgt. Im Rennverlauf konnte Haberkorn mit einem Spitzenteam aus der französischen Langstreckenmeisterschaft auf deren Hausstrecke gut mithalten und beide Fahrzeuge setzten sich an der Spitze vom übrigen Feld deutlich ab. In der 10. Runde kam der Konkurrenten-Norma plötzlich alleine die lange Zielgerade herauf. Haberkorn steuerte abermals unplanmäßig die Box an. Er beklagte starke Vibrationen des linken Vorderrades. Nach einer Überprüfung schickte die Boxen-Crew der RWT-Norma wieder ins Rennen. Vermutlich ein Bremsplatten hatte diese Unnormalität hervorgerufen und diese verschwanden wieder so schnell wie sie gekommen waren. Haberkorn hatte aber nun ca. 1:40 Minuten Rückstand auf den Führenden. In der 27 Runde übergab Haberkorn das Lenkrad auf Gesamtplatz zwei liegend an Gerd Beisel. Der fuhr die zweite Rennhälfte routiniert und kam nach 54 Runden mit einer Runde Rückstand auf Platz 2 liegend über die Ziellinie. Der Zeitverlust durch den unplanmäßigen Boxenstopp bildete letztendlich den Rückstand zum Gesamtsieger.