SCC-Sprintrennen
Gerhard Münch wollte auf der selektiven Rennstrecke in Dijon seine Serie von vorderen Plätzen in der SCC-Meisterschaft fortsetzen, leider vereitelte ein Motorschaden im freien Training seine Absicht.
AvD-100 Meilen
Somit blieb es Teamchef Gerd Beisel es vorbehalten rwt-Racing bei den Rennläufen allein zu vertreten. Bereits im Qualifying untermauerte er mit einem 2. Platz seine Ambitionen auf einen vordersten Rang im Gesamtklassement.
Zu Beginn der 80-minütigen Renndistanz konnte er der Turbo-Power von Polesetter Sven Barth nicht ganz folgen und wartete im Hinblick auf die Gesamtdistanz auf seine Chance. In der 33. Runde kam er planmäßig zum Pflichtboxenstopp. Nachtanken und Reifenwechsel verliefen gewohnt routiniert - Beisel war danach mit seinem Norma-Nissan sofort wieder auf Rennpace. In der Zwischenzeit kam auch Barth an die Box um das Lenkrad an "Tommy Tulpe" zu übergeben. Nun sollte eigentlich die Aufholjagd beginnen - ein heftiger Regenschauer in der 40 Runde zwang die Kontrahenten zu neuen taktischen Überlegungen. Während sich Beisel in der 41 Runde Regenreifen abholte spekulierte Tulpe auf Regenende und blieb auf Slicks. Tatsächlich hörte der Regen auf, Beisel holte zwar einigen Rückstand, den er sich durch den zusätzlichen Boxenstopp einfing, wieder auf, Tulpe rettete jedoch eine Runde Vorsprung über die verbleibenden 12 Runden Renndistanz. Unter den gegeben Umständen konnte sich Beisel mit Rang 2 im Gesamtklassement arrangieren.