Premiere auf dem Lausitzring - RWT-Piloten mit Pech
Das monumentale Erscheinungsbild des EuroSpeedways beeindruckte das erstmals an den Lausitzring angereiste RWT-Team. Durch die Stadionatmosphäre zieht man unwillkürlich Vergleiche mit einer antiken Arena. Doch statt römischer Streitwagen wurden der PRC-Mugen und der PRC-Opel, für die Fahrer Gerd Beisel und Gerhard Münch, aus dem Sattelschlepper ausgeladen.
7. Lauf SCC
Direkt nach dem Indy-Start übernahm E. Pedrazza im PRC-Ford die Spitze des Sportwagenfeldes und konnte sich fortan absetzen. Gerd Beisel eroberte die 2. Position und konnte zur Rennmitte einige Wagenlängen Vorsprung zwischen sich und die Verfolger Martin Krisam und Wolfi Payr legen. Überrundungen und gelbe Flaggen schoben die 3 Kontrahenten jedoch wieder dicht zusammen. Krisam jr. nutzte eine vermeindliche Chance und fuhr an Gerd vorbei, dass er dabei die gelben Flaggen ignorierte, wurde später mit einer Zeitstrafe belegt. Gegen Rennende wurde E. Pedrazza zusehens langsamer. Eingangs der letzten Runde hatte Gerd Beisel wieder die 2. Position inne und am Ende der Zielgeraden den mit Getriebeproblemen kämpfenden Pedrazza eingeholt. Beim Einbiegen in die Startkurve war der Sieg für Gerd Beisel eigentlich nur noch Formsache.....bis ein zu überrundender Interseriepilot die Tür unverhofft zuschlug. Um eine Totalkollision zu vermeiden, zwang Gerd seinen Wagen in einen Dreher. Den Sieg erbte Wolfi Payr vor Emanuel Pedrazza, Gerd wurde Dritter.
Gerhard Münch lieferte sich ebenfalls ein spannendes Duell um den 2. Platz in der Light-Wertung. Gegen Rennende schien alles in trockenen Tüchern: Burl Stricker führte souverän die Wertung an, Gerhard lag auf einer gesicherten 2. Position. In der drittletzten Runde mußte er den PRC-Opel ohne Öldruck abstellen. Eine defekte Ölpumpe beendete sein Rennwochenende.
8. Lauf SCC
Bereits beim Start konnte Gerd den Tiroler Payr ausbeschleunigen und nahm den 2. Platz für sich in Anspruch. Auch wie am Vortag konnte Emanuel Pedrazza seine Formel 1-Power richtig in Szene setzen und führte das Sportwagenfeld an. Ein defekter Anlasser, der einen Kurzschluss verursachte, war es schließlich, der Gerd die Möglichkeit eines erfolgreichen Wochenendes gänzlich raubte. Übrigens...., Pedrazza stellte ebenfalls, in Führung liegend, seinen Boliden mit Defekt ab und W. Payr fuhr einen weiteren Sieg ein.
was sonst noch war:
20.000 Zuschauer und ......schaut Euch die Bilder an.