Riesenpech für Gerd Beisel, Achtungserfolge für Manuel Metzger und Gerhard Münch
Bereits im freien Training am Freitag schlug eine Pleuelstange ein Faust großes Loch in den 3 Liter BMW-Motorblock von Gerd Beisel. Nach dem Dreher im 8. Lauf am A 1 Ring leider das zweite Streichergebnis in Folge. Ärgerlich auch deswegen, da das RWT-Team einige Gäste für das Heimrennen geladen hatte.
Manuel Metzger und Gerhard Münch mussten nun für zählbare Ergebnisse sorgen.
Manuel hatte sich in seinem letzten planmäßigen Rennen in der ESCC für dieses Jahr einiges vorgenommen. Im Zeitraining belegte er den vierten Platz in der Lights-Klasse. Da er wegen eines Defektes an der Hinterachse nur wenige Runden im Zeitraining mit alten Reifen absolviert hatte, war eine Steigerung für das Rennen durchaus möglich. Leider konnte er dann aber im Rennen doch nicht um einen Podiumsplatz kämpfen und bestätigte - leicht enttäuscht - das Trainingsergebnis mit einem 4. Rang auch im Rennen. Manuel hat in seinen 5 Rennen, die er in seiner ersten Saison bestreiten konnte, sein außergewöhnliches Talent eindrucksvoll beweisen können. Neben seinen Ergebnissen hat der sympathische Südbadener auch durch seine coole und abgeklärte Art überzeugt - mit 17 Jahren bereits ein echter Racer. Sollte es gelingen, neben seinem Talent auch ein entsprechendes Budget aufzubauen, wird man noch von ihm hören - hoffentlich bald.
Gerhard Münch konnte auch in Hockenheim noch nicht auf sein Einsatzfahrzeug zurückgreifen. Das Getriebe ist immer noch zur Reparatur in England. Ihm wurde, wie auf dem A 1 Ring, freundlicherweise wieder ein letztjähriges Juniorauto von Walter Pedrazza zur Verfügung gestellt.
Gerhard kann die fehlenden PS eben auch nicht gerade durch seine stattliche Erscheinung kompensieren, er hat aber durch seinen 6. Platz in der Lights Kategorie wichtige Meisterschaftspunkte eingefahren - und das war das Ziel ! In Dijon sollte er mit seinem PRC-Opel jedoch wieder konkurrenzfähiger unterwegs sein.