Saisonfinale
Zum Saisonfinale vor heimischer Kulisse wollten die RWT-Piloten Gerd Beisel und Gerhard Münch noch einmal ein gutes Ergebnis einfahren. Zudem galt es den 3. Gesamtrang der Division 1, den Gerd Beisel mit dem knappen Vorsprung von 2 Punkten auf Emmanuel Pedrazza hatte, zu verteidigen.
Gefahren wurde auf der Motorradvariante der GP-Strecke.
Rennen 1
Nach einem nicht ganz zufriedenstellendem Trainingsergebnis nahm Gerd Beisel das Rennen vom 6. Startplatz auf, verbesserte sich alsbald auf den 5 Platz und lag direkt hinter seinem Hauptkonkurrenten Pedrazza. Ganz kam Gerd jedoch nie auf Schlagdistanz und als Pedrazza`s Stallkollege Payr in der letzten Runde, im Hinblick auf den Gesamtstand, ihm noch einem Platz schenkte, war der 2 Punktevorsprung von Beisel nach Rennende aufgebraucht. Gerd sah als 5. die Zielflagge.
Für Gerhard Münch endete der 17. und vorletzte Lauf zur diesjährigen Meisterschaft in einer Katastrophe. Völlig ungebremst fuhr ihm ein Mitkonkurrent ins Heck, der Wagen stieg auf und mit viel Glück und Dank des Überrollbügels konnte Gerhard aus seinem stark beschädigtem PRC-Opel unverletzt aussteigen. Die nebenstehenden Bilder sprechen für sich.
Rennen 2
Für Gerd gab es im letzten Lauf nur ein Ziel: Die Zielflagge vor Pedrazza sehen !
Die Auswertung der Einzelrundenzeiten aus dem 1. Rennen gaben durchaus Anlass zum Optimismus. Beisel war in seiner schnellsten Runde 3/10 schneller als Pedrazza und 5/10 schneller als Payr. Nach dem Start konnte er sich zudem noch an das Heck von Pedrazza heften, der sich aber mit zunehmendem Rennverlauf etwas Luft verschaffen konnte. 3 Runden vor Schluss musste das RWT-Team jedoch die letzte Hoffnung begraben: Payr, ständig am Heck von Beisel, fuhr ihm eingangs der Sachskurve völlig unnötig dermaßen in die Heckpartie, dass Gerd sich im Kiesbett wiederfand. Bis der PRC-BMW am Haken eines Schleppers wieder auf einen befahrbaren Untergrund gestellt wurde, konnte Gerd gerade noch das Rennen mit eigener Kraft beenden.