Vorschau
Gerd Beisel will seinen erfolgreichen Saisonauftakt auch auf der GP-Strecke in Hockenheim fortsetzen. Neben den Sprintrennen Nr. 3 und 4 zur SCC-Meisterschaft hat er den Norma-Nissan auch für das AvD 100- Meilen Rennen gemeldet.
Der Pechvogel Gerhard Münch will nach der Null-Nummer auf dem Nürburgring endlich Punkte auf den vorderen Rängen in der Division 2 einfahren.
Qualifying SCC
RWT-Teamchef Beisel stellt den Norma wie selbstverständlich zu beiden Rennen auf die Pole.
Teamkollege Münch den 2-Liter Norma-Honda für das 1. Rennen auf den 4. Rang der Division 2. Im Qualifying für das 2. Rennen hatte er wiederum Pech. Direkt in der ersten gezeiteten Runde bricht ihm ein Dockring im Getriebe - er muss das Feld von hinten aufrollen.
1. Rennen SCC
Beisel setzt seine Pole-Position beim Start optimal um. Aus der ersten Runde kommt er schon mit einigen Sekunden Vorsprung zurück ins Motodrom. Gerhard Münch ist in der Startphase in Zweikämpfe verwickelt. Er verliert in der Anfangsphase wichtige Sekunden auf seine direkten Divisions-Konkurrenten Pedrazza und Rüffer. Als er sich endlich aus den Positionskämpfen befreit brennt er die schnellste Rennrunde der Division 2 auf den Asphalt. Hinter Pedrazza und dem Norma-Markenkollegen Rüffer sichert er sich mit Platz 3 einen Podiumsplatz.
In der Zwischenzeit kontrollierte Beisel die Spitze des Gesamtfeldes. Mit 6 Sekunden Vorsprung bringt er den Norma-Nissan zu einem weiteren Laufsieg über die Ziellinie.
2. Rennen SCC
Für Beisel verläuft das 2. Rennen als Kopie von Rennen 1. Lediglich seine stärkste Verfolgerin Sabrina Hungerbühler muss wegen einem technischen Defekt an ihrem PRC-BMW die Boxengasse aufsuchen und verabschiedete sich vorzeitig aus dem relevanten Renngeschehen. Mit über 20 Sekunden Vorsprung verweist Beisel die verbliebenen PRC-Piloten Pfeifer und Kormann auf die Ränge.
Teamkollege Münch hat im 2. Rennen eine stärkere Nuss zu knacken. Zu beginnt fällt es ihm noch leicht mit dem Norma-Honda Position um Position aufzuholen. Alsbald verbeisst er sich am Heck des PRC-Piloten Fidler, der Münch mit seinem leistungstärkeren Division 1 Fahrzeug im Vorwärtsdrang einbremst. Mit dem Platz 4 seiner Klasse ist er dennoch zufrieden.
AvD 100-Meilen Rennen
Im Gegensatz zu den Sprintrennen der SCC ist bei dem 80 Minuten Rennen der AvD-100 Meilen ein Pflicht-Boxenstopp vorgeschrieben und durch eine stärkere Durchmischung mit GT-Fahrzeugen entsteht nicht nur ein stärkeres Teilnehmerfeld sondern auch größere Leistungsunterschiede.
Qualifying
Kurz und bündig: Pole für Gerd Beisel auf Norma-Nissan.
Rennen
Verzögerungen im Zeitablauf des Rennsonntages lassen die Teilnehmer lange im Vorstart auf den Rennbeginn warten. In der Zwischenzeit lassen aufziehende dunkle Wolken nichts Gutes erwarten.
Das Rennen wird unter trockenen Bedingungen gestartet. Die Renntaktik, mit viel Sprit im Tank des Norma-Nissan, lies einen späten Boxenstopp von Beisel zu. Nach 20 Rennrunden lag Beisel mit ca. 12 Sekunden Vorsprung in Führung als die direkten Verfolger die Boxengasse zum Pflichtstopp ansteuerten. Leichter Nieselregen setzte ein bis am Ende der 23. Runde der Himmel seine Pforten für einen Platzregen öffnete. Genau der richtige Zeitpunkt um den Norma-Nissan auf Regenreifen umzurüsten. Als Beisel wieder auf die Strecke wollte waren die Wetterverhältnisse so chaotisch, zudem quittierte der Anlasser seinen Dienst, dass Gerd sein Fahrzeug in der Box abstellt. Auch die Rennleitung hatte ein Einsehen und setzte mit der roten Flagge dem Treiben ein Ende. Als sich das Wetter und die Streckenverhältnisse nach 30 Minuten besserten, wurde das Rennen aus der Startaufstellung für die verbleibende Distanz neu aufgenommen. Beisel verzichtete auf den Re-Start.