Die 13. und 14. Saisonrunde wurde im Rahmen der DTM auf dem Eurospeedway Lausitzring ausgetragen. Für Teams und Fahrer der SCC sicherlich der Saisonhöhepunkt. 27 Sportwagen bildeten daher ein starkes Starterfeld und boten den zahlreichen DTM-Fans spannenden und echten Motorsport. Auch die RWT-Piloten Gerd Beisel und Gerhard Münch nahmen sich, nach den hervorragenden Resultaten vom Juni auf dem Eurospeedway, einiges vor.
Qualifying
30 Minuten vor Trainingsbeginn setzte ein Regenschauer die Rennstrecke kräftig unter Wasser. Hektisches wechseln auf Regenabstimmung beherrschte das Fahrerlager. Zu Beginn ließ der Regen nach und man konnte auf die besten Pistenverhältnisse gegen Ende des Qualifyings spekulieren. Entsprechend ließen es die RWT-Piloten ruhig angehen, während sich die Konkurrenz auf der Strecke in Walzerpirouetten übte. Ein vorzeitiger Trainingsabruch vereitelte die RWT-Taktik und stellte Gerd Beisel lediglich auf den 12. und Gerhard Münch sogar nur auf den 24. Startplatz.
1. Rennen
Gerd Beisel ist am Start wie immer hell wach, erwischt eine Lücke und biegt als 5. in die erste Kuve ein. Durch viele Positionswechsel blieb das Rennen bis zum Schluss spannend. Seine Hoffnungen auf einen vorderen Platz musste Gerd in der vorletzten Runde mit einem seitlichen Einschlag in die Leitplanke begraben. Das Resultat: Noch als 7. gewertet und eine Nacht Arbeit für die RWT-Schrauber.
Gerhard Münch hatte mehr Glück. Von Startplatz 24 aus schob er sich Runde um Runde nach vorne. Am Ende Platz 5 in der Division 2 und Rang 11 im Gesamtklassement - Respekt, Respekt !!
2. Rennen
Der Zieleinlauf von Lauf 1 bildete die Startaufstellung für das 2. Rennen. Die RWT-Piloten starteten, völlig ungewohnt, nebeneinander aus Reihe 6.
Gerd wiederholt seinen Husarenstreich am Start und biegt wiederum mit der Spitzengruppe in die erste Kurve. Diesmal bringt er die starke Performance über die Distanz und wird mit Rang 4 belohnt. Gerhard Münch belegt, nicht ganz so spektakulär wie in Lauf 1, wiederum den 5. Platz.