Mit zwei Siegen meldete sich Sven Barth (Ginetta LMP3) in der Sports Car Challenge eindrucksvoll zurück. Souverän schnappte sich Barth die Erfolge vor Mirco Schultis (Oreca FLM09) bzw. Benjamin Hotz (Ligier Turbo). Hotz fuhr beide Siege in der Division 2 ein.

Im Zeittraining musste sich Barth im LMP3 von RWT Racing zunächst aufgrund kleinerer technischer Schwierigkeiten einmal hinten anstellen. Die Pole hatte mit knapp einer Sekunde Vorsprung ein weiterer Rückkehrer eingefahren. Mirco Schultis platzierte sich vor Benjamin Hotz, während Barth neben Marco Fink (PRC BMW) in der zweiten Startreihe stand. Auf anfangs noch feuchter Strecke übernahm Barth jedoch sofort das Kommando. Der erfahrene LMP3-Pilot spielte seine Routine aus und brachte den ersten Platz souverän ins Ziel. Am Ende summierte sich der Vorsprung auf Rang zwei auf über eine Minute. „Aufgrund der Witterungsverhältnisse war das keine einfache Nummer. Am Start hatte es leicht angefangen zu regnen. Man konnte es nicht genau einschätzen, wie die Reifen Grip haben. Ich hatte einen besseren Start als Mirco und konnte in Kurve eins vorbeigehen. Dann habe ich nur geschaut, dass das Auto auf der Strecke bleibt. Das ist gut geglückt. Wir haben es über Nacht geschafft, dass das Auto endlich läuft und wir sind guter Dinge, dass es so weitergeht“, berichtete Barth nach dem ersten Durchgang. Ebenso deutlich war der Ausgang des zweiten Rennens am Nachmittag. Mit einem Start- und Zielsieg auf seiner Heimstrecke bot Barth erneut eine starke Leistung. „Im Grunde lief das zweite Rennen wie das erste. Ich konnte mich gut absetzen und das Auto ins Ziel bringen.“

Text: arpRedaktionsbüro Patrick Holzer

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