RWT Racing bestreitet die Saison 2021 in der Sports Car Challenge

Nach einem Jahr Rennpause juckt es den Protagonisten bei RWT Racing wieder gewaltig unter den Fingernägeln. Nach dem Kauf eines Ginetta G58 Sportprototypen Ende letzten Jahres wurde die Marschroute bei RWT Racing klar definiert: ab sofort soll wieder der reine Spaß am Motorsport im Vordergrund stehen. Dem enstprechend führte man bereits im Dezember erste Gespräche mit einem alten Bekannten der Rennsportszene, Walter Pedrazza, der es seit Jahrzehnten schafft im Rahmen seiner Sports Car Challenge reinrassige Sportprototypen auf die Rennstrecken Europas zu bringen. In den vergangenen Tagen stellte die Sports Car Challenge ihren Terminkalender für die kommende Saison vor. Insgesamt sollen in diesem Jahr fünf Rennen ausgetragen werden.

Gerd Beisel, seines Zeichens einer der erfolgreichsten Piloten der Sports Car Challenge, sprach mit Pedrazza über die Saisonplanung. Denn der zuletzt in die Rolle des Teamchefs geschlüpfte Eberbacher kündigte seine Rückkehr an. Statt der bekannten Corvette aus dem ADAC GT Masters wird Beisel in das Volant eines LMP3 Plus Boliden steigen. Und noch zwei weitere ex-Champions könnten zurückkehren. Sven Barth soll den Tatuus Honda von Herbert Jouhsen pilotieren. Und auch Gerhard Münch liebäugelt mit einer Rückkehr in die Sports Car Challenge. Das könnte ein besonders spannendes Zusammentreffen geben. Denn in der Division 2 würden die beiden auf Benjamin Hotz treffen, der zuletzt mit seinem Ligier Turbo diese Division dominerte.

Laut Walter Pedrazza bleibt beim Reglement alles beim Alten. Zudem wird schon in den letzten Jahren wieder gemeinsam mit der P9 Challenge von Bernhard Fischer gefahren. Somit dürften wieder gute Starterfelder zusammenkommen, wobei Pedrazza selbst mit bis zu zehn Sportprototypen rechnet.

Der Saisonauftakt soll vom 21.-23. Mai auf dem Red Bull Ring stattfinden. Anfang Juli, vom 2.-3., geht es an den Lausitzring. Vom 23.-24. Juli finden als dritter Termin die Porsche Club Days auf dem Hockenheimring statt. Traditionell wird vom 3.-5. September im tschechischen Brünn gefahren, ehe vom 2.-3. Oktober das Finale in Monza ausgetragen wird.

arpRedaktionsbüro Patrick Holzer und RWT Racing

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